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„Jede Ermordete, jeder Ermordete hat einen Namen“ Zwei einander gegenüberstehende Lesepulte: Auf den Pultplatten befinden sich die Namen der über den Bahnhof Bielefeld deportierten und später ermordeten Juden alles Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bielefeld sowie zahlreicher Gemeinden Ostwestfalen-Lippes. Die Namen stehen für je eine Person, ihre Lebens- und Leidensgeschichte. An dieser Stelle vermitteln sie zwischen dem abstrakten historischen Geschehen und dem konkreten Ort. Die aus der Präsentation von Informationen entwickelte Pultform formuliert ein Angebot zur Auseinandersetzung. Beide Objekte umreißen nur unvollständig ein Volumen, deuten etwas an. Dieser Charakter des Fragilen und Fragmentarischen entspricht ihrer Aufgabe: dem Verweis auf eine Dimension des Ortes, die sich nur in der Reflex- ion erschließt und eine wachsende Beunruhigung hinter- läßt. |
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Mahnmal zur Erinnerung an die
Deportation der ost-westfälischen Juden Bielefeld 1995 - 1998 |
Hartmut Falkenberg (FSF) Leistungsphasen: Entwurf, Planung |
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